Netflix hat „Unsere kleine Farm“ zurückgebracht: Seit dem 9. Juli 2026 ist die Neuauflage der Kultserie abrufbar – acht Folgen, die sich enger an den Büchern von Laura Ingalls Wilder orientieren als an der Fernsehserie mit Michael Landon. Hier finden Sie alles Wichtige zu Start, Besetzung und Handlung – und dazu, was das Remake anders macht.
Start: Seit dem 9. Juli 2026 bei Netflix
Die neue „Unsere kleine Farm“ (Originaltitel: „Little House on the Prairie“) läuft exklusiv bei Netflix. Die erste Staffel umfasst acht Folgen, die seit dem Starttag komplett abrufbar sind.
Bemerkenswert: Netflix hat die Serie schon vor dem Start der ersten Staffel um eine zweite verlängert. Der Streamingdienst glaubt also fest an den Stoff.
Die Handlung: zurück zu den Büchern
Erzählt wird die Geschichte der Familie Ingalls, die in den 1870er-Jahren ihre vertraute Welt in den Wäldern Wisconsins hinter sich lässt und in der Prärie von Kansas ein neues Leben beginnt. Im Mittelpunkt steht die junge Laura, aus deren Sicht die Serie weitgehend erzählt wird.
Der wichtigste Unterschied zum Original: Die neue Serie ist kein Remake der NBC-Produktion aus den 1970er-Jahren, sondern greift direkt auf die halbautobiografischen Romane von Laura Ingalls Wilder zurück. Dazu gehört auch ein neuer Blickwinkel. Indigene Perspektiven sollen laut Berichten eine wesentlich größere Rolle spielen als in der Originalserie.
Die Besetzung im Überblick
Die Titelrolle der Laura Ingalls übernimmt die junge Newcomerin Alice Halsey. An ihrer Seite spielt Luke Bracey, bekannt aus „The Artful Dodger“, den Familienvater Charles Ingalls.
| Rolle | Darsteller/in |
|---|---|
| Laura Ingalls | Alice Halsey |
| Charles Ingalls | Luke Bracey |
| Caroline Ingalls | Crosby Fitzgerald |
| Mary Ingalls | Skywalker Hughes |
| John Edwards | Warren Christie |
| Dr. George Tann | Jocko Sims |
In weiteren Rollen sind unter anderem Meegwun Fairbrother, Alyssa Wapanatâhk und Wren Zhawenim Gotts zu sehen.
Wer hinter der Neuauflage steckt
Als Showrunnerin und Executive Producerin verantwortet Rebecca Sonnenshine die Serie. Sie hat zuvor an „The Boys“ und „The Vampire Diaries“ mitgearbeitet – Produktionen, die mit heiler Prärie-Welt wenig zu tun haben. Die Regie der ersten Folge übernahm Sarah Adina Smith. Mit an Bord ist außerdem Produzent Trip Friendly, dessen Vater bereits die Originalserie produzierte. Ein Stück Familiengeschichte setzt sich hier also hinter der Kamera fort.
Das Original: neun Staffeln Fernsehgeschichte
Wer die Serie aus dem Nachmittagsprogramm kennt, verbindet mit „Unsere kleine Farm“ vor allem Michael Landon als Charles Ingalls. Das Original lief von 1974 bis 1983 in den USA und brachte es auf neun Staffeln mit 209 Episoden. Neben Landon prägten Karen Grassle als Caroline und Melissa Gilbert als Laura die Serie.
- US-Ausstrahlung: 1974 bis 1983 (NBC), 9 Staffeln, 209 Folgen
- Deutsche Premiere: 1976 in der ARD, später bei Sat.1 und ProSieben
- Auszeichnungen: 17 Preise, darunter vier Primetime Emmy Awards
Gerade in Deutschland lief die Serie über Jahrzehnte in Dauerschleife – für viele Zuschauerinnen und Zuschauer gehört sie zur Fernseh-Grundausstattung ihrer Kindheit. Entsprechend hoch ist die Messlatte für jede Neuauflage.
Die wichtigsten Fragen in Kürze
Wann ist „Unsere kleine Farm“ bei Netflix gestartet?
Am Donnerstag, 9. Juli 2026. Die Serie ist exklusiv bei Netflix zu sehen, ein Abo wird also vorausgesetzt.
Wie viele Folgen hat die erste Staffel?
Acht Folgen, die komplett zum Start veröffentlicht wurden. Wer mag, schaut die Staffel an einem Wochenende durch.
Wird es eine zweite Staffel geben?
Ja. Netflix hat Staffel 2 bereits bestellt, noch bevor die erste Folge online ging.
Für wen lohnt sich das Remake?
Wenn Sie mit dem Original aufgewachsen sind, sollten Sie keine Kopie erwarten: Die Serie erzählt die Geschichte eigenständig und näher an der Buchvorlage. Wer dagegen die alte Serie nie gesehen hat, bekommt einen klassischen Familienstoff mit überschaubaren acht Folgen – und eine bereits bestellte zweite Staffel obendrauf.
Bei Netflix ist derzeit einiges los: Erst Anfang Juli startete die Verfilmung von „22 Bahnen“ mit Luna Wedler, Ende Juni ging „Avatar: Der Herr der Elemente“ in die zweite Staffel. Mit der Prärie-Saga kommt nun einer der bekanntesten Serienklassiker überhaupt dazu.
